LKW-Bergung auf der S5

von Monika Kyselova, Fotos: Manfred WimmerZuletzt am Samstag, 11. Mai 2019 geändert.
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Über drei Stunden stand die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Krems am Donnerstag, den 2.5. 2019 bei einer LKW-Bergung im Einsatz. Kurz vor 19 Uhr kam die Meldung von der Autobahnpolizei ,  dass auf der S5 in Richtung Stockerau auf der Höhe des Kremser Gewerbeparks ein LKW von der Fahrbahn geriet und abzustürzen drohte. Sofort besetzen die Kameraden, die sich zum Zeitpunkt der Alarmierung aufgrund einer geplanten Übung in der Hauptwache befanden, ein Wechselladefahrzeug mit Kran, das Kranfahrzeug sowie ein Hilfeleistungsfahrzeug und rückten zu der Einsatzstelle aus (siehe auch das Alarmierungsprotokoll). 

Die Polizei sperrte in der Zwischenzeit die Fahrspur, auf der der Unfall passierte, ab, sodass die Einsatzkräfte vor Ort sicher arbeiten konnten. Der LKW mit einer voller Ladung Bananen kam aus derzeit unbekannter Ursache von der Straße ab, blieb teilweise auf der Böschung hängen und konnte nicht mehr selbständig zurück auf die Straße kommen. Da die Lage äußerst gefährlich war und das schwere Fahrzeug jederzeit abzustürzen drohte, mussten die Kameraden das Fahrzeug zuvor stabilisieren und sichern, bevor sie mit der Bergung mit dem Kranfahrzeug anfangen konnten. 

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Nach der ersten Lagemeldung von den ersteingetroffenen Einsatzkräften wurde auch die restliche Mannschaft, die sich zunächst auf den Weg zur planmäßigen Einsatzübung begeben hatte, zu der Einsatzstelle gerufen. Somit mussten die Kameraden statt der geplanten technischen Übung ihre Kenntnisse und Fähigkeiten bei dem technischen Einsatz auf den Prüfstand stellen. 

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Die Einsatzkräfte stabilisierten den in die missliche Lage geratenen LKW zuerst mit Spanngurten, ehe weitere Maßnahmen zur Bergung gesetzt wurden. Anschließend wurde der Laderaum des LKWs mit Rundschlingen und Arbeitsleiten gesichert, damit der LKW später mit Hilfe der Seilwinde mit dem Kran geborgen werden konnte. Zur Sicherung des verunfallten LKWs wurde eine zweite Seilwinde eingesetzt, dafür wurde das Hilfeleistungsfahrzeug umpositioniert. Nach dem Anbringen der Anschlagpunkte am LKW-Aufbau wurde von der Polizei auch die gegenüberliegende Fahrspur für ca. 1 Stunde gesperrt, auf der für die Bergungsarbeiten das Hilfeleistungsfahrzeug gestellt wurde.

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Kurz vor 22 Uhr stand der LKW wieder unbeschadet auf der Fahrbahn, und die Einsatzkräfte konnten die benützten Geräte wieder auf die Fahrzeuge aufladen und vom Einsatzort abrücken. Nachdem alle Fahrzeuge in die Feuerwache eingerückt waren, konnte um 22:30 Uhr der aufwendige Einsatz beendet werden und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden.


Eingesetzte Kräfte:

27 Einsatzkräfte der Feuerwehr

2 Hilfeleistungsfahrzeuge
1 Kranfahrzeug
2 Mannschaftstransportfahrzeuge
2 Wechselladefahrzeuge
1 Wechselladefahrzeug mit Kran

FW Hauptwache

Polizei